In den letzten Monaten hat auch unser neustes Gebäude, eine Quarantäne-Station, Gestalt angenommen. Dieses Projekt war nur durch die großzügige Spende der niederländischen Jaap van der Graaf-Stiftung umsetzbar.
Der Bau mit sechzig Quadratmetern Grundfläche war kein einfaches Unterfangen. Jede Art von Bauarbeiten in dieser abgelegenen Region im Amazonas-Regenwald kommt mit vielen Herausforderungen und so hat dieses außerordentlich große Projekt unser Team auf die Probe gestellt. Jedoch wurden diesen Monat schon die ersten Wände errichtet, Ziegelstein für Ziegelstein. Auch das Abflusssystem ist schon einsatzbereit und so liegt die Vervollständigung nicht mehr in weiter Ferne.

Tiere, die neu in unserer Auffangstation ankommen, durchlaufen eine mindestens vierwöchige Quarantäneperiode, ohne Kontakt zu den schon residenten Tieren. Das dient dem Schutz unserer Tiere vor Ansteckung mit möglichen Krankheiten, die Neuankömmlinge haben könnten und gibt uns außerdem die Möglichkeit, deren Verhalten zu studieren, so wie ihre Gesundheit zu beurteilen und eventuelle Behandlungen durchzuführen.
Sobald der Bau der Anlage beendet ist, haben wir endlich die Kapazität, neu angekommene Tiere zunächst dort aufzunehmen und eine angemessene und sichere Quarantäne zu gewährleisten.